Die Leine entspringt auf dem Eichsfeld, wird ab der Landeshauptstadt Hannover zur Bundeswasserstraße und mündet, durch die Norddeutsche Tiefebene, sechs Kilometer nördlich von Schwarmstedt in die Aller. Die Leine diente über Jahrhunderte als wichtige Verkehrsader für den Austausch von Gütern zwischen Hannover und Bremen.
Die Blütezeit der kommerziellen Leineschifffahrt lag im 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Bedeutung der Leine als Warenverkehrsweg erkannte auch Johann Egestorff aus Hannover, der seinen am Lindener Berg produzierten Kalk per Schiff über die Leine nach Bremen bringen ließ, um ihn dort zu verkaufen. Mit der Eröffnung der Bahnlinie Hannover - Bremen im Jahre 1847, verlor die Leineschifffahrt fast schlagartig an Attraktivität. Der Fluss als Warenverkehrsader hatte ausgedient.

1937
Heute teilen sich Angler, Kanu- und Kajakfahrer und motorisierte Freizeitkapitäne die Leine - es dominiert das Private. Gewerbliche Fahrgastschifffahrt gibt es in Hannover ab dem Anleger -Schwarzer Bär- an der Ihmebrücke auf der Ihme seit 1873.
In vielen größeren Städten am Wasser, wie Berlin, Hamburg, Bremen, Venedig, Amsterdam, Zürich, London, New York oder Stockholm haben -Wassertaxi's- eine lange Tradition.

1959

In früheren Jahren gab es diese attraktive Dienstleistung vor allem für touristische Fahrten ab Ihmebrücke am -Schwarzen Bären- in Hannover als Ergänzung zum Tourismusangebot. Mit der Integration dieses Verkehrsmittels seit den 30er Jahren besteht jetzt ein äußerst günstiges Grundangebot für die Region Hannover.

Personenschifffahrt in Hannover zu erschwinglichen Preisen ist eine sympathische Ergänzung des touristischen Angebotes der Region.
seit 1930 Heinrich d. Loewe ab Juli 2002
Historischer Schiffsanleger von 1872
Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung vom www.postkarten-archiv.de